
Einführung
Wir produzieren Infrarotheizgeräte, die den Schutzstandard IP65 erfüllen – sie sind somit vor Feuchtigkeit, Staub sowie hohen Temperaturen geschützt. In der industriellen Praxis, wo Feuchtigkeit, Staub und hohe Temperaturen ständig vorhanden sind, können diese Heizgeräte ihre Funktion weiterhin zuverlässig erfüllen: Sie liefern konzentrierte Wärme, ohne dass es zu Stromausfällen kommt – wie es bei herkömmlichen Geräten der Fall ist. Der entscheidende Faktor für die Zuverlässigkeit dieser Heizgeräte ist die Art und Weise, wie die Stromleitungen abgesichert sind.
Leistung, Spannung und Passform in der Praxis
Infrarotheizgeräte werden nicht nach ihrer Leistung in Watt angegeben, sondern nach der Wärmestärke, die sie erzeugen können. In industriellen Umgebungen wird oft eine hohe Spannung verwendet – beispielsweise 400 V – damit möglichst viel Energie in einem kleinen Raum untergebracht werden kann. Dadurch kann man mit einer kurzen Heizelementröhre eine starke Wärmestrahlung erzielen. Doch wenn so hohe Spannungen in einem kompakten Gehäuse untergebracht werden, entstehen Probleme wie Lichtbögen oder Isolationsverschleiß – besonders, wenn Hitze auf Schmutz trifft. Deshalb müssen das Gehäuse sowie die Anschlüsse einen echten IP65-Schutz haben. Das bedeutet, dass das Gerät vor Staub und Wassersprüngen geschützt ist – sodass Kühlmittel oder feuchte Luft nicht durch die Stromleitungen eindringen können.
Was im Inneren steckt: Quarz, Beschichtung und der wichtigste Bestandteil
Im Inneren befindet sich ein Heizelement in einer Quarzröhre, die für eine schnelle Temperaturreaktion sowie eine hohe Stabilität bei hohen Temperaturen geeignet ist. Viele Röhren besitzen außerdem eine reflektierende Beschichtung, die dafür sorgt, dass mehr Energie in die gewünschte Richtung abgegeben wird – dadurch wird weniger Energie verschwendet. Doch der eigentliche Schwachpunkt liegt nicht in der Röhre selbst, sondern an den Stellen, an denen die Stromleitungen herausführen. Standardmäßige Abdichtungen können beim wiederholten Auf- und Abkühlen des Geräts spröde werden. Deshalb verwenden wir industrietaugliche Abdichtungen – sie bleiben auch bei hohen Temperaturen stabil und bieten eine zuverlässige Isolation. Zusammen mit Industriekontakten, die sicher verbinden und vor Ausziehen schützen, bleibt die Abdichtung auch nach vielen Betriebszyklen intakt.
Wo diese Heizgeräte ideal einsetzbar sind – und was man berücksichtigen muss
Diese Heizgeräte eignen sich perfekt für industrielle Umgebungen: Maschinengehäuse, Prozessheizung usw. – überall, wo Feuchtigkeit und Staub ein Problem darstellen. Dank des IP65-Schutzes gelangen Wasser und leitfähiger Staub nicht in die Anschlüsse – dadurch entstehen keine Kurzschlüsse oder Isolationsprobleme. Allerdings bringt die hohe Wärmestärke auch Herausforderungen mit sich: Es ist wichtig, eine gute Belüftung sowie ausreichend Platz zum Montieren zu haben. Wenn das Maschinengehäuse zu klein ist, wird das Heizgerät trotzdem sehr heiß. Planen Sie daher die Kühlung sowie die Montageabstände sorgfältig – so bleibt die Heizung effektiv und stabil, auch unter realen Bedingungen.